Auswertung der Umfrage

Auswertung Umfrage

Diese Auswertung beinhaltet die Fragen, die wir auf https://www.umfrageonline.com/s/d901d53 verschiedenen Menschen aus unterschiedlichen Branchen und Unternehmen gestellt haben, die sich bereits mit Industrie 4.0 beschäftigt haben. Die Auswertung beinhaltet die Antworten, die am häufigsten genannt wurden. Mehrfachnennungen eines Arguments sind in einer Antwort zusammengefasst.

  1. Was fällt Ihnen spontan zu Industrie 4.0 ein?
  • Automatisierung/Digitalisierung
  • Prozessverbesserung
  • digitale Vernetzung von der Logistik über die Fertigung/Montage bis hin zum Kunden, Vernetzung der ges. Wertschöpfungskette
  • Gateways mit globale einsatzfähigen SIM-Karten bilden bei der Betriebsüberwachung und Instandhaltung weltweit installierter Maschinen eine wichtige Rolle
  • M2M, Cloud-Unterstützung, hohe Softwarekomplexität
  • mannlose Fabrik
  • in Japan seit einigen Jahren bereits weit verbreitet, in China wird darüber bereits an Universitäten gelehrt
  • Cyber Security
  • nächste industrielle Revolution
  • Kosteneinsparungen in Milliardenhöhe
  • soll teilweise nicht die erwartete Leistungsgradsteigerung bringen
  1. Wird in Ihrem Unternehmen bereits Industrie 4.0 eingesetzt?

Frage2_1

2.1. Wenn „ja“, wird dieses Konzept Ihrer Meinung nach erfolgreich eingesetzt?

  • Ja, zum Optimieren des Materialflusses zu Kunden mit Hilfe von EDV gestützten Lieferprozessen
  • Ja, in der Übermittlung von Auftragsdaten – Bestellung wird automatisch in Auftrag umgewandelt -> Materialsystem übernimmt die Daten -> übergibt Daten mit Material u. Zuschnittsgrößen an Maschine weiter -> Werkstück wird eigenständig erzeugt
  • ja, wird aber noch einige Jahre zur vollständigen Implementierung dauern; je größer und komplexer die Unternehmensstruktur, desto schwieriger, zeitaufwändiger und teurer ist die Umsetzung
  • gerade erst angefangen, daher keine Tendenz

2.2 Wenn nein, welche Faktoren hemmen die Implementierung einer digitalen Struktur in Ihrem Unternehmen?

  • Prozesse und Tools noch nicht Industrie 4.0 fähig
  • „verkrustetes“ Denken der Mitarbeiter und Fachbereiche
  • keine Schulungen
  • noch keine Standards sichtbar
  • Softwarewelt noch sehr kompliziert und noch nicht praxiserprobt
  • technisches Know-How
  • Kosten; hohe Anfangsinvestition; lange Amortisierungsdauer
  • teilweise nicht dazu fähige Anlagen
  • wir sind eine Unternehmensberatung und nicht im produzierenden Bereich.
  • was passiert bei Ausfällen?
  • bei kleinem Unternehmen (~25 Mitarbeiter) kaum möglich; als hauptsächlicher Dienstleister mit kleiner Fertigung eigener Produkte müssen Wege zum Kunden klein gehalten werden um Kosten zu sparen und die Effizienz zu steigern
  1. Welche negativen Eigenschaften bringt Industrie 4.0 Ihrer Meinung nach mit sich?
  • starke IT-Abhängigkeit, „Blindflug“ bei EDV-Ausfällen
  • Totalausfall der Wertschöpfungskette bei IT-Problemen
  • Hemmnisse bei alten Arbeitnehmern
  • Datensicherheitsrisiko
  • Prozesse werden komplizierter und von immer weniger Menschen durchschaubar
  • schlechte Beratung von Industrie 4.0 „Experten“
  • Angst vor Arbeitsplatzverlust
  • hohe Investitionskosten in notwendige Infrastruktur
  • schwierige und komplexe Cyber Security
  • gläserne Produktion, evtl. Verlust der Datensicherheit
  • zählreiche Angriffsflächen für Wirtschaftsspionage, Wirtschaftskriminalität, Cyber-Attacken, …
  • Individualität geht verloren
  • Kosten-/Effizienzrechnung
  • Controller übernehmen das Denken für die Entwicklung und nicht diejenigen, die der Produktion nahe sind
  • Menschen werden immer mehr eine ersetzbare Ressource
  1. Glauben Sie, dass Industrie 4.0 auch für den Vertrieb interessant ist und wenn ja, wie könnte man Industrie 4.0 im Vertrieb einsetzen?
  • ja, vertriebsunterstützende Online Portale; Kunde hat dadurch einen größeren Einblick in das Produktsortiment und kann effizienter einkaufen anhand von Preisvereinbarungen und automatisierten Bestell- und Lieferprozessen(Bestellung, Auftragsbestätigung, Wareneingang, Rechnung)
  • ja, in der Auftragsabwicklung, Bestandsverwaltung, Planung -> bringt Zeit und Flexibilität
  • ja, ziehen von Erkenntnissen für andere Angebote aus laufenden oder gelaufenen Projekten
  • ja, als Service Instrument bei der Überwachung von Produkten und dadurch Ersatzteileverkauf
  • ja, durch cloudbasierende Office-Anwendungen kann der Vertriebler beim Kunden Dokumente laden, bearbeiten und erstellen -> neue Geschäftsmodelle durch „predictive maintainance“ setzen I4.0 voraus
  • nein, Vertriebsprozesse sind nicht mit Konzepten der Fertigungswelt zu lösen -> Vertrieb benötigt CRM und digitale Marktzugänge
  • ja, gerade Maschinenbau mit starken Anleihen der Mechatronik
  • Big Data -> sammeln von Informationen, erkennen von Mustern, in Maßnahmen ableiten und umsetzen
  • ja, für digitale Produktpräsentation, weg von Papier und reinem Power Point, hin zu interaktiven Lösungsbeispielen für die Problemen des Kunden
  • ja, Vertrieb kann direkt in die Produktion einsehen und diese mitsteuern
  • bessere Auslastung der Kapazität
  • ja, Produktion kann flexibler reagieren
  • ja, evtl. sichere Zusagen für Liefertermine möglich (bei hohem Automatisierungsgrad und stabilem Betrieb)
  • ja, Beschleunigen von Prozessen -> Amazon hätte, bei der großen Menge an Bestellungen, ohne intelligenten Vertrieb sicherlich keine so kurzen Lieferzeiten
  1. Denken Sie, dass das Vorhandensein von Industrie 4.0 in Zukunft wichtig sein wird um als Unternehmen erfolgreich sein zu können?

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  1. Inwiefern verändern Sie Ihr Geschäftsmodell um es zu digitalisieren? Mit welchen neuen Komponenten?
  • Schaffen eines Online-Portals, zusätzlich zum Telefonvertrieb
  • IT-gestützte automatisierte Prozesse, ergänzend zu den klassischen Lieferprozessen
  • mehr Informationen zu Produkten und die Nutzung dieser zu Analysezwecken -> Zeitersparnis
  • Einführung DMS und Cloudlösungen, weiteres noch nicht absehbar
  • Digitalisieren interner Prozesse, aller Marktzugänge und Kundenkontakten
  • Produkte werden digitaler
  • Veränderungen nicht nötig, da langfristige Strategie dies schon beinhaltete
  • mehr Daten
  • Cloudservices, Smartphones, Tablets, eigene Firmen-Apps
  • auf Alles von überall Zugriff haben
  • Office in der Cloud
  • Vereinheitlichung von Software, weniger Anbieter, weniger Schnittstellen
  • bei Neuanschaffungen es wird vermehrt auf Kompatibilität und Vernetzbarkeit geachtet
  1. Welche neuen Unternehmensziele entwickeln sich mit der Veränderung Ihres Geschäftsmodells?
  • verstärkte Ausrichtung auf EDV
  • noch näher am Endkunden
  • komplett neue Geschäftsmodelle und neue Wege
  • heute werden Produkte verkauft, morgen viel mehr Services
  • bessere Voraussagegenauigkeit
  • Erhöhen des Serviceanteils, Hardware ist nur Mittel zum Zweck für den Service
  • Transformation zum Analytik Unternehmen
  • besserer Mehrwert, Kosteneinsparungen, Sichtbarkeit und Effizienz für Kunden
  • bessere Nutzung vorhandener Kapazitäten
  • mehr Flexibilität bei Kundenwünschen
  • mehr Transparenz
  • Produktivitätssteigerung
  • Kostensenkung
  • Qualitätssteigerung, weniger Ausschuss
  1. Notieren Sie abschließend bitte die zugehörige BRANCHE UND GRÖSSE Ihres Unternehmens:

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Autor: Alina Porth

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